Kampfsport in Graz – schnell, taktisch und mit wenig Körperkontakt
Beim Sportfechten stehen sich zwei Gegner direkt gegenüber: Sie greifen an, verteidigen und kämpfen um Distanz und Timing – ohne Schläge, Tritte oder Bodenkampf.

Welcher Kampfsport passt zu dir?
Wer nach Kampfsport in Graz sucht, kann sehr unterschiedliche Arten des direkten Wettkampfs meinen. Entscheidend ist, welche Form der Auseinandersetzung dich wirklich reizt.
Schlagen & Treten
Zum Beispiel Boxen oder Kickboxen
Die sportliche Auseinandersetzung wird vor allem durch Schlag- und Tritttechniken bestimmt.
Grappling
Zum Beispiel BJJ oder Ringen
Griffe, Kontrolle, Würfe oder der Kampf am Boden stehen im Mittelpunkt.
Gemischte Systeme
Zum Beispiel MMA
Mehrere Distanzen und unterschiedliche Kampftechniken werden miteinander verbunden.
Sportfechten
Moderner olympischer Kampfsport
Angriff und Verteidigung erfolgen mit einer Sportwaffe. Distanz, Timing, Tempo und taktische Entscheidungen entscheiden das Duell.
Reizt dich am Kampfsport vor allem das Duell, aber weniger das Schlagen, Treten oder Ringen, kann Sportfechten genau die Alternative sein, die du suchst.
Ist Fechten wirklich Kampfsport?
Sportfechten ist ein olympischer Kampfsport. Zwei Gegner versuchen, eine Gelegenheit zu schaffen, anzugreifen, den gegnerischen Angriff abzufangen und zuerst einen gültigen Treffer zu setzen. Dafür verändern sie Distanz und Tempo, beobachten einander und treffen fortlaufend taktische Entscheidungen.
Bei Riposte SU trainierst du modernes olympisches Säbelfechten – keinen Schaukampf, kein historisches Fechten und keine einstudierte Choreografie. Sportfechten ist außerdem kein Selbstverteidigungskurs, sondern ein klar geregelter Wettkampf- und Freizeitsport.

Mit dem Ausfall die Distanz schließen
Ein Fechter erkennt eine Gelegenheit, beschleunigt zum Gegner und schließt die Distanz mit einer explosiven Schlussbewegung. Beim Ausfall bringt das vordere Bein den Körper schnell nach vorne, während das hintere Bein kräftig abdrückt. Ein guter Angriff braucht aber mehr als Tempo: Abstand, Timing, Beobachtung und eine klare Entscheidung müssen zusammenpassen.
Den Angriff mit einer Parade abfangen
Greift der Gegner an, kann die Klinge den kommenden Angriff abfangen. Diese Verteidigungsaktion heißt Parade. Dafür muss der Fechter den Angriff erkennen, im richtigen Moment reagieren, die Klinge kontrolliert positionieren und seine Distanz halten. Oft folgt unmittelbar die Gegenaktion. So entsteht der typische Ablauf eines Gefechts: Angriff, Reaktion, Verteidigung und ein neuer Angriff.

Direktes Duell – mit sehr wenig Körperkontakt
Der Gegner ist real und auch das Duell ist real. Ziel ist jedoch nicht, den anderen zu schlagen, zu treten, zu werfen oder körperlich zu überwältigen. Die Auseinandersetzung entsteht vor allem durch Bewegung, Distanz, die Klingen sowie den Wechsel von Angriff und Verteidigung.
Treffer werden mit der Sportwaffe gesetzt, während beide Fechter vollständige Schutzausrüstung tragen. Klingenkontakt und gelegentlicher Körperkontakt können vorkommen – Sportfechten ist deshalb körperkontaktarm, aber kein kontaktloser Sport.
Gut geschützt ins Gefecht
Modernes olympisches Fechten verwendet speziell entwickelte Schutzausrüstung. Riposte SU ist gut ausgestattet und stellt Anfänger:innen die für den Einstieg benötigte Ausrüstung nach der aktuellen Vereinspraxis zur Verfügung.

Fechtmaske
Schützt Kopf und Gesicht und lässt den Blick auf den Gegner frei.
Wie verletzungsreich ist Fechten?
Wie bei jeder Sportart können Verletzungen vorkommen. Moderne Fechtausrüstung, klare Regeln und kontrolliertes Training sorgen jedoch dafür, dass Sportfechten trotz seiner Geschwindigkeit als vergleichsweise verletzungsarm gilt. Beschwerden entstehen, wenn sie auftreten, häufig eher durch sportliche Bewegung und Belastung als durch die dramatischen Waffenverletzungen, die man sich beim ersten Anblick vielleicht vorstellt.
Kampfsport für Kinder und Erwachsene in Graz

Kampfsport für Kinder? Beim Fechten geht das schon früh.
Die Mini Musketiere von etwa 5 bis 7 Jahren verwenden leichte Kunststoffmasken und Schaumstoffsäbel. Spielerische Übungen, altersgerechte Bewegung und erste Fechtideen schaffen einen kindgerechten Einstieg, bevor später der Übergang zur regulären modernen Fechtausrüstung folgt.
Anfängerkurse für Kinder
Auch als Erwachsener kannst du bei null anfangen
Im Anfängerkurs lernst du Grundstellung, Beinarbeit, Distanz, Angriff, Verteidigung und Regeln Schritt für Schritt kennen. Du musst weder besonders trainiert sein noch als Kind gefochten haben. Erste freie Gefechte folgen, sobald die Grundlagen sitzen; Wettkämpfe sind kein Muss.
Anfängerkurse für ErwachseneWarum Säbelfechten?
Riposte SU konzentriert sich auf olympisches Säbelfechten. Diese Fechtwaffe ist besonders von schnellen, dynamischen und angriffsorientierten Situationen geprägt.
Schnell
Angriffe und Reaktionen folgen oft unmittelbar aufeinander.
Dynamisch
Beinarbeit, Richtungswechsel und explosive Aktionen prägen das Gefecht.
Taktisch
Distanz und Timing sind ebenso wichtig wie die reine Geschwindigkeit.

Qualifiziert begleitet bei Riposte SU
Das Training wird von qualifizierten Trainern, Instruktoren und Übungsleitern begleitet.
Anfänger:innen lernen neue Bewegungen in verständlichen Schritten und haben Zeit, sie mit verschiedenen Trainingspartner:innen zu wiederholen und auszuprobieren.
Trainer kennenlernenTrainingszeiten & Orte
Samstag: 10:00–11:00
Dienstag & Donnerstag: 18:00–19:30
Dienstag & Donnerstag: 19:30–21:00
Samstag: 11:00–13:00
Ja. Modernes Sportfechten ist ein olympischer Kampfsport: Zwei Gegner treten direkt gegeneinander an und arbeiten mit Angriff, Verteidigung, Distanz, Timing und Taktik innerhalb klarer sportlicher Regeln.
Treffer werden mit der Sportwaffe gesetzt und die Klingen treffen aufeinander. Direkter Körperkontakt zwischen den Gegnern spielt im Vergleich zu vielen anderen Kampfsportarten jedoch nur eine sehr geringe Rolle.
Nein. Schläge und Tritte gegen den Gegner gehören nicht zum olympischen Sportfechten. Das Duell findet durch Bewegung, Distanzarbeit und Aktionen mit der Fechtwaffe statt.
Wie bei jeder Sportart können Verletzungen vorkommen. Spezielle Schutzausrüstung, klare Regeln und kontrolliertes Training tragen dazu bei, dass modernes Sportfechten trotz seines Tempos als vergleichsweise verletzungsarm gilt.
Bei Riposte SU ist der Einstieg ab etwa 5 Jahren möglich. Die Mini Musketiere trainieren mit leichten Kunststoffmasken, Schaumstoffsäbeln und altersgerechten Bewegungsaufgaben.
Ja. Der Anfängerkurs für Erwachsene setzt keine Fechterfahrung voraus. Grundstellung, Beinarbeit, Distanz, Angriffe, Verteidigung und erste freie Gefechte werden schrittweise aufgebaut.
Nein. Riposte SU stellt Anfänger:innen die benötigte Fechtausrüstung gegen eine Kaution von 100 € zur Verfügung. Bei vollständiger Rückgabe wird die Kaution zurückerstattet.
Nein. Riposte SU unterrichtet modernes olympisches Säbelfechten als Wettkampf- und Freizeitsport, kein Selbstverteidigungssystem.
Welcher Kampfsport passt zu dir? Probier Fechten aus.
Wenn du einen echten Gegner, Angriff und Verteidigung suchst, aber auf Schläge, Tritte und Bodenkampf verzichten möchtest, erlebst du beim Probetraining, ob Säbelfechten zu dir passt.

Lust bekommen, Fechten selbst auszuprobieren?
Kinder und Erwachsene können olympisches Sportfechten in Graz ohne Vorerfahrung kennenlernen. Auf der Kursseite findest du die passende Anfängergruppe und alle Informationen.
Zu den Anfängerkursen